Der Schulplatz ist ab neuem Jahr generell Treffpunkt

Uwe Wöller: Abteilung Radwandern des RRC

Wenn die Radwanderer am 08. Januar zur ersten von vier Fußtouren aufbrechen, geht es zur Quäste. Was verbirgt sich dahinter?

Das ist eine Adresse am Molchower See. Es geht von Neuruppin über den Neumühler Weg zur Schleuse. Diese lassen wir ebenso rechts liegen wie den See. Die paar Häuser auf der folgenden Strecke liegen an der Quäste.

Wir beginnen das Jahr traditionell mit vier Fußwanderungen. Dies erste führt über 14 Kilometer und startet um 10 Uhr am Schulplatz in Neuruppin.

Hinweis:

  • Das ist ab dem neuen Jahr (2017) generell unser Treff

Quäste bedeutet Kranz. Einer Sage nach wurde lange nach einem Mädchen gesucht un von einem Köhler tief im Wald beim Flechten von Blumenkränzen entdeckt. Als Dank an den Köhler gab es jährlich ein Volksfest, wobei eine Quäste an der größten Eiche des höchsten Berges in der Gegend (Harz) befestigt wurde, um weiterhin gesehen zu werden.

© Ruppiner Anzeiger


Ideenreichtum im ganzen Land

Auszeichnung des Wettbewerbs "Region Zukunft" zur Stärkung des ländlichen Raumes

Preisträger des Wettbewerbs zur Stärkung des ländlichen Raums "Region Zukunft 2016"
Urkunde für das Projekt "FahrRad!-Tag"

Potsdam, 6. September 2016 - Im Rahmen des Wettbewerbs „Region Zukunft“ zeichnete die IHK Potsdam heute 22 Projekte aus. Prämiert wurden Aktionen und Projekte, die nachhaltig den ländlichen Raum stärken und einen Beitrag zur Zukunftsfähigkeit der Wirtschaft in der Region leisten.

Überreicht wurden die Urkunden heute gemeinsam von Mario Tobias, Hauptgeschäftsführer der IHK Potsdam, und Peter Heydenbluth, Mitglied des Präsidiums der IHK Potsdam. Juryvorsitzender Heydenbluth sagte:

"Dieser Wettbewerb zeigt, dass Brandenburgs Unternehmer kreativ und engagiert sind und aktiv die Region mitgestalten wollen. Wir freuen uns über die vielen eingereichten Projektideen aus unterschiedlichen Bereichen."

Initiiert wurde der Wettbewerb durch die IHK Potsdam erstmalig im Frühjahr dieses Jahres. Bewerben konnten sich Akteure aus allen wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Bereichen sowie lokale Standortkooperationen, Verbände und Vereine. Eine Jury aus Branchenexperten, Multiplikatoren und Interessensvertretern wählte aus den eingereichten Bewerbungen 22 Projekte aus.

www.ihk-potsdam.de/regionzukunft

© IHK Potsdam


Frühlingsgefühle auf zwei Rädern

Tour de MOZ führt rund 100 Teilnehmer von Neuruppin nach Lindow

Zentraler Anlaufpunkt: Alle fünf Touren des "FahrRad!-Tages" starteten und endeten auf dem Neuruppiner Schulplatz.
Hingucker: Die Tour de MOZ rollt durch Nietwerder.

Neuruppin (dst) "Das nimmt ja gar kein Ende!"

Die Verblüffung stand dem alten Herren in Nietwerder ins Gesicht geschrieben, als am Sonnabend eine Karavane von Radfahrern an ihm vorbeirollte. Nicht nur in dem Neuruppiner Ortsteil zog die dritte Station der diesjährigen Tour de MOZ zahlreiche Blicke aus sich. Ob in Wulkow, Lindow, Krangen oder Alt Ruppin: Mit rund 100 Teilnehmern erwies sich das Feld als echter Hingucker.

Doch auch vom Sattel aus bot die zum vierten "FahrRadTag" gehörende Tour Bilder, die sich ins Gedächtnis brannten. Ging es doch vorbei am Ruppiner See und später dem Wutzsee, durch Wälder, Wiesen und Felder. Überall am Wegesrand blühte es, von weitem schon leuchteten die Magnolien in weiß oder auch sattem rosa. Das machte die anfangs noch recht niedrigen Temperaturen schnell vergessen.

Aufgelockert wurde das Programm durch die für die Tour de MOZ üblichen Kulturstopps. In Nietwerder gab es einen jurzen Vortrag zur Stüler-Kirche mit ihrem achteckigen Turm, in Lindow durften Ausführungen zum bald 800 Jahre alten Kloster nicht fehlen.

Zeit zum Austausch bot die anschließende Rast im Lindower Sport- und Bildungszentrum. Denn dort trafen sich die Teilnehmer der einzelnen Fahrrad-Tag-Etappen, bevor es bei ausgiebigem Sonnenschein zurück nach Neuruppin ging.

© Dietmar Stehr, Fotos: Dietmar Stehr, Eckhard Handke


Die Extra-Tour

42-Kilometer-Runde durch das Ruppiner Land unterstützt Kampf gegen tückische Krankheit

Die Tour de MOZ bei der Ausfahrt aus der Neuruppiner Altstadt. Seit Jahren bemüht sich die Kommune darum, sich als fahrradfreundliche Stadt zu profilieren.

Neuruppin (OGA) Erstmals taucht die Fontanestadt Neuruppin zweifach im Jahresplan der Tour de MOZ auf. Neben dem Ausflug am 16. Juli nach Fehrbellin steht schon am 23. April der "FahrRad!-Tag" an.

Zum mittlerweile vierten Mal widmen Radsport-Enthusiasten um Uwe Wöller vom Ruppiner Radsportclub 1909/1990 e.V. ihrer Passion einen ganzen Tag. Sie wollen Freude am Radwandern vermitteln und zeigen, welche Möglichkeiten Neuruppin und seine Umgebung dafür bietet. Von Jahr zu Jahr wuchs die Veranstaltung. Eine der diesmal fünf Routen, die am 23. April angeboten werden, reiht sich ein in die Tour de MOZ. Zudem wird ein umfangreiches Rahmenprogramm geboten.

Die Extra-Etappe führt über 42-Kilometer. Start ist um 10:15 Uhr vom Schulplatz, dem zentralen Ort in der Neuruppiner Altstadt. Dort können sich Teilnehmer bereits ab 9 Uhr anmelden. Vom Zentrum aus geht es vorbei am Ufer des Ruppiner Sees ins beschauliche Örtchen Nietwerder. Dort ist eine erste kurze Pause vorgesehen, bei der es nähere Informationen zur 1867 erbauten Stüler-Kirche geben wird.

Weiter geht es durch das ländlich geprägte Ruppiner Land. Über die Dörfer Wulkow und Schönberg wird Tourenführer Joachim Kröning Lindow ansteuern. Das zwischen drei Seen gelegene Städtchen bietet sich für gleich zwei Stopps an. Zum einen wird Gerhild Rembges - einst selbst Leiterin von Tour-de-MOZ-Etappen - einiges zum Kloster ausführen, auf das die Gründung Lindows vor bald 800 Jahren zurückgeht. Zum anderen ist ein Stopp beim Sport- und Bildungszentrum am Ortsrand geplant, wo ein kleiner Imbiss eingenommen werden kann.

Eine Region voller Geschichte: die Ruine des Klosters Lindow, auf das die Stadt der drei Seen zurückgeht.

Das ist zugleich der Wendepunkt für die Sonder-Etappe. Die Radtour nach Neuruppin führt über das bereits zu slawischer Zeit bewohnte Örtchen Zippelsförde, von wo es vorbei an Wald und Wiesen nach Krangen und Alt Ruppin geht. Mit der Ankunft in Neuruppin wird gegen 14:45 Uhr gerechnet. Die Veranstalter empfehlen aber noch etwas mehr Zeit mitzubringen, denn auf dem Schulplatz wird Morgen bis 17 Uhr einiges geboten.

So können Teilnehmer am "FahrRad!-Tag" bereits vor dem Start an einer Verlosung wertvoller Preise teilnehmen, deren Gewinner zum Abschluss des Aktionstages bekanntgegeben werden. Das Ganze ist eingebettet in eine Zielparty, bei der Kaffee, Kuchen und Gegrilltes angeboten werden. Der Proviant für die Etappe darf daher überschaubar sein.

Die Polizei bietet vor Ort Fahrradkodierungen an. Für Kinder wird eine Hüpfburg aufgebaut sein. Zudem soll sich ein Teil des Schulplatzes den Tag über in einen Flohmarkt verwandeln.

Die "Initiative für Medizin und Menschenrechte", im Dezember von drei Studenten der jungen Medizinische Hochschule Neuruppin gegründet, lädt außerdem zum "Tag der Vielfalt" ein. Ab 10:30 Uhr bis in den Nachmittag hinein wird ein breit gefächertes Programm mit internationalen Speisen, einer Ausstellung, Aktionen für Kinder und vielem mehr geboten. Außerdem gibt es nach der Ankunft der Tour de MOZ Chorgesang, Einrad- und Linedance-Darbietungen.

Darüber hinaus widmet sich der komplett von Ehrenamtlern organisierte "FahrRad!-Tag" dem Kampf gegen Mukoviszidose. Unter dieser Erbkrankheit leiden bundesweit rund 8000 Menschen. Diese haben eine deutlich geringere Lebenserwartung bei großer körperlicher und psychischer Belastung. Atemnot, chronischer Husten, Verdauungsstörungen, Untergewicht oder Bauchschmerzen sind ständige Begleiter der Betroffenen.

Um über diese Krankheit aufzuklären, ist der Mukoviszidose-Landesverband Berlin-Brandenburg Partner des "FahrRad!-Tages" und mit einem eigenen Stand vor Ort. Zugleich werden Spenden gesammelt, um die mobile Krankengymnastik, Klimafahrten, einen Fonds für sozial schwache Erkrankte und die Öffentlichkeitsarbeit zu unterstützen. Dieses Ansinnen trägt die Tour de MOZ gerne mit und bittet um Verständnis dafür, dass diesmal ausnahmsweise eine Startgebühr erhoben wird. Erwachsene sind mit fünf Euro pro Person dabei, Kinder bis zwölf Jahre mit drei Euro.

© Dietmar Stehr, Fotos: Judith-Melzer Voigt, Eckhard Handke


Fünf auf einen Streich

Neuruppiner "FahrRad!-Tag" wirbt für den Genuss auf zwei Rädern und die gesamte Region

Von beschaulich bis anspruchsvoll: Der vierte "FahrRad!-Tag" verspricht Ausflüge für jeden Geschmack. Von 15 bis 150 Kilometern reichen die angebotenen Touren, die von einem proppevollen Rahmenprogramm auf dem Schulplatz begleitet werden.

Neuruppin (RA) Da wächst etwas heran. Bei seiner vierten Auflage verspricht der "FahrRad!-Tag" der bisher größte seiner Art zu werden. Gleich fünf Touren mit unterschiedlichem Schweregrad sind am 23. April im Angebot - und dazu ein umfangreiches Rahmenprogramm für die ganze Familie.

Es begann 2013 mit rund 100 Teilnehmern. Die Aktiven des Ruppiner Radsportclubs 1909/1990 e.V. hatten den Aktionstag ersonnen, um für das Radwandern zu werben und dafür, sich die Schönheit des Ruppiner Landes zu erstramplen. Von Jahr zu Jahr wuchs die Veranstaltung, die nun ihren vorläufigen Höhepunkt erleben soll.

"Derartiges habe im Nordwesten der Mark noch gefehlt", sagt Tom-Uwe Bialowons, Präsident des Landesverbandes Berlin-Brandenburg des Rad- und Kraftfahrerbundes Solidarität e.V..

Gerne unterstützt der Co-Organisator der Internationalen Touristischen Friedensfahrt daher den "FahrRad!-Tag". Bialowons bringt sich als einer von 13 Tourenbegleitern ein und wird am 23. April die erstmals angebotene 150-Kilometer-Runde mitbetreuen.

Zentraler Treffpunkt für alle Teilnehmer ist der Schulplatz. Ab 9 Uhr können sich dort alle Zweirad-Freunde für eine der angebotenen Strecken anmelden. Die Startgebühr beträgt für Erwachsene fünf, für Kinder bis zwölf Jahren drei Euro.

Die kürzeste ist die Tour 1. Sie startet um 10:30 Uhr und wir vom Schulplatz aus über Alt Ruppin und Neumühle nach Molchow führen, wo der Glockenturm besichtigt und ein kurzer Imbiss eingenommen werden kann. Die 15 Kilometer empfehlen sich für ungeübte und ebenso relativ junge Fahrer. Mit an den Start gehen wollen aber auch Mukoviszidose-Patienten. Sie leiden an einer Erbkrankheit, die die Lebenserwartung deutlich herabsenkt und vor allem die Funktion der Lunge sowie der Bauchspeicheldrüse stark beeinträchtigt. Wie bereits im Vorjahr soll der "FahrRad!-Tag" genutzt werden, um Spenden für den Mukoviszidose-Landesverband Berlin-Brandenburg zu sammeln. Er ist erneut Partner des Aktionstages und möchte mit den Einnahmen die mobile Krankengymnastik, Klimafahrten sowie sozial schwache Erkrankte und seine Öffentlichkeitsarbeit finanzieren.

Tour 2 führt über Kilometer und startet um 10:15 Uhr. Vom Schulplatz geht es zuerst nach Nietwerder, wo ein kurzer Kulturstopp mit kleiner Kirchenbesichtigung vergesehen ist. Danach soll es über Wulkow und Schönberg Lindow angesteuert werden. Dort ist eine kurze PAuse am Kloster vorgesehen, bevor es weiter zum Sport- und Bildungszentrum geht, in dem einer Imbiss eingenommen werden kann. Die Rücktour führt über Zippelsförde, Krangen und Alt Ruppin. Dieses für die die ganze Familie geeignete Teilstück reiht sich ein in die diesjährige Tour de MOZ. Eine ausdrückliche Beschreibung wird kommende Woche als Sonderseite im Ruppiner Anzeiger erscheinen.

Tour 3 startet um 10:10 Uhr und wir 63 Kilometer umfassen. Von Neuruppin geht es zuerst nach Wuthenow, Gnewikow und Wulkow, bevor via Schönberg, Vielitz und Seebeck Lindow angesteuert wird. Auch hier ist ein kurzer Imbiss im Sport- und Bildungszentrum vorgesehen. Auf dem Rückweg liegen Zippelsförde, Krangen, Stendenitz und Alt Ruppin.

Tour 4 eignet sich mit ihren 100 Kilometern für ambitionierte Fahrer. Sie führt ab 10:05 vom Schulplatz über Krangen, Zippelförde, Rheinsberg, Menz und Dollgow nach Lindow, wo wieder ein Snack eingenommen werden kann. Von dort geht es weiter nach Meseberg und Groß Mutz. Dann macht die Gruppe kehrt und fährt über Vielitz, Herzberg und Wuthenow zurück zum Ausgangspunkt.

Tour 5 ist die anspruchvollste. 150 Kilometer sollen dabei bewältigt werden. Start ist um 10 Uhr auf dem Schulplatz. Zuerst geht es über Katerbow und Gühlen-Glienicke nach Rheinsberg, von wo aus Menz, Lindow, Meseberg und Gransee angesteuert werden. Weitere Stationen in Oberhavel sind Liebenberg und Löwenberg, wo der Tross Richtung Herzberg abbiegt und zurück nach Neuruppin rollt.

Die Ankunft der einzelnen Touren ist zwischen 13:30 Uhr und 15:30 Uhr geplant. Jedem Teilnehmer wird empfohlen, mit das Ziel anzufahren, denn auf dem Schulplatz herrscht den ganzen Tag über reges Treiben. So startet schon am Morgen ein Flohmarkt. Ab 9 Uhr bis zirka 11:30 bietet die Polizei zudem eine Fahrradkodierung an. Darüber hinaus können alle "FahrRad!-Tag"-Teilnehmer bereits vor dem Start ihr Glück bei einem Gewinnspiel versuchen, das mit zahlreichen wertvollen Preisen lockt. Hauptpreis ist ein von 150-Euro-Gutschein von Radhaus Müller. Die Gewinner werden gegen 16:30 Uhr bekanntgegeben.

Nicht nur deshalb verdient die Zielparty besondere Beachtung. Diese wartet auch mit Kaffee, Kuchen und Gegrilltem auf. Zudem sind alle Besitzer außergewöhnlicher Drahtesel aufgerufen, sich mit ihrem Gefährt auf dem Schulplatz blicken zu lassen. Für 15:30 Uhr ist dann ein Auftritt des Möhringchors angekündigt. Gegen 16 Uhr wird es eine Darbietung auf Einrädern geben, der sich die Linedancer aus Kränzlin anschließen. Der Fanfarenzug aus Hohen Neuendorf, eine Hüpfburg sowie mehrere Infostände - darunter der des Amtes für Stadtentwicklung und Verkehr, das über die Regeln an den Neuruppiner Kreisverkehren aufklärt - runden das Angebot ab.

Hinzu komm noch die im Dezember von Studenten der Medizinischen Hochschule Neuruppin gegründete "Initiative für Medizin und Menschenrechte". Diese lädt ab 10:30 Uhr zum "Tag der Vielfalt" ein. Bis in den Nachmittag hinein wird dabei auf dem Schulplatz ein breit gefächertes Programm mit internationalen Speisen für Kinder und vielem mehr geboten.


Weitere Infos zum Programm, den einzelnen Strecken und Ihren Profilen finden sich unter fahrrad-tag.de im Internet.

© Dietmar Stehr


Zum ersten Mal gibt es eine Strecke über 150 Kilometer

Organisatoren rechnen mit 300 Teilnehmern beim FahrRad!-Tag in Neuruppin

Zum FahrRad!-Tag - hier 2014 - werden erneut einige hundert Teilnehmer erwartet.

Neuruppin. Der Countdown läuft. Nur noch neun Tage bis zum FahrRad!-Tag in Neuruppin. Uwe Wöller lässt sich dennoch keine Aufregung anmerken. Immerhin organisiert der Ruppiner Radsportclub 1909/1990 e.V. bereits zum vierten Mal diese Veranstaltung für Jung und Alt, für alle, die gern gemeinsam mit dem Rad unterwegs sind.

Gleichwohl gibt es mehrere Neuerungen. So werden erstmals fünf verschiedene lange Touren angeboten, die zwischen 15 und 150 Kilometer lang sind. Die kürzeste Strecke führt vom Neuruppiner Schulplatz nach Molchow und wieder zurück.

"Das wird eine gemütliche Tour, bei der die Radler in Molchow auch den Glockenturm besuchen können", sagt Uwe Wöller.

Die Kurzstrecke richtet sich vor allem an Familien, die mit ihren kleineren Kindern radeln wollen, sowie an Patienten. Denn der Ruppiner Radsportclub veranstaltet den FahrRad!-Tag wieder mit dem Mukoviszidose-Landesverband Berlin-Brandenburg.

Für dessen Arbeit werden ebenfalls Spenden gesammelt. Im vergangenen Jahr kamen 620 Euro zusammen. Mit dem Geld wurden Fahrten von Patienten, die an der Krankheit leiden, an die Nord- und Ostsee finanziert. Denn wer Mukoviszidose hat, leidet meist an Atemnot, chronischem Husten und Verdauungsstörungen, weil die Lunge und die Bauchspeicheldrüse nicht richtig arbeiten. Die meisten Patienten müssen deshalb mehrmals am Tag inhalieren. Ein Aufenthalt an der frischen, salzigen Meeresluft lindert das Leiden.

Uwe Wöller vom Ruppiner Radsportclub

"Wir wollen das Spendenergebnis aus dem Vorjahr toppen", sagt Wöller selbstbewusst. Der Vereinschef des Ruppiner Radsportclubs rechnet schließlich auch mit mehr Teilnehmern als im Vorjahr. Damals radelten rund 200 Leute von Neuruppin aus durchs Ruppiner Land.

Diesmal sollen es 100 mehr sein. Immerhin bietet der Verein nicht die Kurzstrecke über 15 Kilometer an, sondern auch eine Tour über 150 Kilometer.

"Lange Strecken sind für viele Leute attraktiv, die gern Rad fahren", sagt Tom-Uwe Bialowons, Präsident des Landesverbandes Berlin-Brandenburg des Rad- und Kraftfahrerbundes. Das Besondere am FahrRad!-Tag in Neuruppin sei zudem, dass es bei allen Strecken sachkundige Tourenleiter gibt. Viele Städte bieten Touren an, bei denen die Radler auf sich selbst gestellt sind.

"Wir wollen das Gemeinschaftserlebnis vermitteln", betont Wöller. Dazu gehört ebenfalls ein buntes Programm, wenn die Radler wieder auf den Schulplatz zurückkommen. Dort wird der Möhringchor singen, eine Einrad-Gruppe will ihr Können zeigen, die Linedancer aus Kränzlin haben sich angemeldet und die AOK will per Fahrrad 800 Kugeln Eis verkaufen.


Hinweis: Anmeldungen sind am Sonnabend, 23. April, ab 9 Uhr auf dem Schulplatz möglich. Um 10 Uhr startet die erste Tour, um 10:30 Uhr die letzte. Das Startgeld beträgt 5 Euro. Weitere Infos gibt es unter www.fahrrad-tag.de.

© Andreas Vogel, Foto: Peter Geisler


Wandergruppe am Lindower Wutzsee

Foto: Verein

Naturfreunde unter sich:

16 Teilnehmer zählt Vereinsvorsitzender Uwe Wöller (Vierter von rechts) vom Ruppiner Radsportclub zur Tour um den Wutzsee - diesmal jedoch nicht mit dem Fahrrad, sondern zu Fuß.

Wählten die Sportler zunächst den Hochweg am Südufer des Gewässers, so kamen sie einen Kilometer vorm Ziel an der Sportschule vorbei. Dort kehrten sie zum Mittagessen ein.

Diese Aufnahme entstand am Sonntagmorgen zu Beginn der Wanderung an der Lindower Klosterbucht.


Gut zu Fuß

Im Winter lassen die Radwanderer die Fahrräder stehen und sind auf Schusters Rappen unterweg

Trotz schlechten Wetters ließen sich die Radwanderer die Stimmung nicht vermiesen.

Neuruppin. Sie trotzen Wind und Regen: 14 Männer und Frauen ließen sich nicht von ihrem Vorhaben abbringen und machten sich - gut gerüstet mit wetterfester Kleidung - auf zu einer Wandertour.

Auf Einladung des Ruppiner Radsportclubs 1909/1909 starteten Mitglieder des Gastgebers, der Ruppiner Wanderfreunde und des MSV unter Leitung von Frank Metzelthin am Sonntag um 10 Uhr vom Neuruppiner Schulplatz aus zu einer etwa 18 Kilometer langen Tour.

Durch den Stadtpark ging es zur Schleuse Alt Ruppin, über die Krangener Straße nach Alt Ruppin. Nach einer Mittagspause im Seebad machten sich die Wanderer gestärkt auf den Heimweg.

Die nächste Wanderung findet am 24. Januar statt. Dann wird der Kalksee umrundet. Mit knapp neun Kilometern gehört sie zu den leichteren Übungen der Wandererprobten. Die Räder werden erst im März wieder herausgeholt - zur ersten Frühjahrsausfahrt.

© MAZ, Dagmar Simons